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Hier lesen Sie detailliert über eines unserer erfolgreichen Projektbeispiele:

Projektbeschreibung Phoenics

Im Rahmen des Projekts Phoenics wurde für deutsche Berufsgenossenschaften eine komplett neue, geschäftsprozess-orientierte Anwendungslandschaft auf Basis von J2EE entwickelt.

Bestehende Hostsysteme wurden durch eine neue einheitliche Software abgelöst, die alle wesentlichen Geschäftsprozesse innerhalb der Berufsgenossenschaft abbildet und aktiv unterstützt.

Dabei wurden die im Folgenden erläuterte service-orientierte Software-Architektur entwickelt. Diese bindet externe Backend-Systeme, wie z.B. ein Workflow-Management-System (WfMS), oder Dokumenten-Management-System (DMS), als Services in das Gesamtsystem ein.
Geschäftsobjekte werden durch das verwendete Persistenz-Framework in einer relationalen Datenbank gespeichert.

Im Rahmen des Projekts wurden durch unsere Mitarbeiter folgende Aufgaben übernommen:

  • Entwurf großer Teile der Architektur
  • Entwurf und Realisierung zentraler u.a. Services zur Integration von Backend-Systemen
  • Team-Leitung / Projekt-Management (Framework und Anwendungsentwicklung)
Übersicht System-Architektur
Übersicht System-Architektur

Details:

Integration und Erweiterung des Workflow-Management-Systems
Die technische Unterstützung der Geschäftsprozesse innerhalb der Berufsgenossenschaften leistet das Workflow-Management-System (WfMS) WebSphere MQ Workflow von IBM. Dies ist als Backend-System über einen Service in der Architektur eingebunden. Dieser Service übernimmt mit Hilfe des WfMS die Steuerung sämtliche Prozesse und stellt den Anwendern die ihnen zugeteilten Anwendungsfälle in einer Arbeitsliste, ähnlich einer Posteingangsmappe, zu Verfügung. Darüber hinaus wurde die Funktionalität des WfMS um eine Scheduling-Komponente erweitert, die zeitgesteuert neue Geschäftsprozesse startet, interaktive Anwendungsfälle an die zuständigen Bearbeiter verteilt und die Verarbeitung von vollautomatischen Aktionen im System auslöst.

Integration des Dokumenten-Management-Systems
Das Dokumentenmanagement des Phoenics-Systems erfolgt vollständig auf elektronischem Wege, damit erfolgt die gesamte Sachbearbeitung papierlos. Eingehende Dokumente werden in einer Posteingangsstelle elektronisch erfasst (gescannt). Von ausgehenden Dokumenten werden elektronische Abbilder erstellt und gespeichert.
Zur Ablage und Archivierung der Korrespondenz der Berufsgenossenschaften wurde das Dokumenten-Management-System (DMS) IBM Content Manager mittels einer Integrationsserviceschicht in das System eingebunden.
Beim IBM Content Manager handelt es sich um ein hybrides Archivsystem, das mit unterschiedlichsten Archivierungsmedien umgehen kann.
Bei der Anbindung wurden die spezifischen Besonderheiten des Systems berücksichtigt und durh Wahl einer effizienten Ablagestruktur die Möglichkeit zur fachlich motivierten Auslagerung der Dokumente auf Langzeitmedien geschaffen.

Refactoring der System-Architektur unter besonderer Berücksichtigung von Performance-Aspekten
Im Zuge von Performance-Tests zeigt sich, dass die ursprüngliche Architektur nicht leistungsfähig genug war, um in Hochlast-Szenarien (mehrere tausend parallele User) die erforderlichen Antwortzeiten auf der präferierten Hardware- und Softwareumgebung zu erzielen. Als einer der Performance-Hotspots wurde bei Analysen die Integration der Backend-Systeme über stateful Session-Beans identifiziert. Ein durch unsere Mitarbeiter durchgeführtes Refactoring der System-Architektur ermöglichte die Umstellung aller Services auf stateless Session-Beans, was unter den gegebenen Bedingungen sowohl den Speicherbedarf als auch die Antwortzeiten weit unter die in den nicht funktionalen Anforderungen definierten Werte absenkte.

Ablösung des LDAP-Directory durch ein eigenes Organisationsmodell
In einer frühen Version des Phoenics-Systems erfolgte die Verwaltung der Benutzer in einem LDAP-Verzeichnis. Darin waren neben den eigentlichen Benutzer-Informationen auch deren Rechte sowie die Zuordnung zu Organisationseinheiten hinterlegt. Im Laufe der weiteren Realisierung der Software zeigte sich jedoch, dass die Baumstruktur zu unflexibel war, um allen fachlichen Anforderungen gerecht zu werden. Daher wurde durch unsere Mitarbeiter im Rahmen des Projekts ein Organisationsmodell konzipiert und realisiert, das a) die Abbildung von Matrixorganisationsstrukturen ermöglicht und b) über ein umfassendes und flexibel erweiterbares Kompetenz- und Zuständigkeitsmodell verfügt. Zusätzlich dazu werden c) alle praxisrelevanten Szenarien zur Vertretung von abwesenden Mitarbeitern unterstützt.

Sie möchten mehr und genaueres zu den von uns durchgeführten Projekten erfahren? Sie bekommen diese Informationen schnell und gerne – in einem persönlichen Gespräch. 

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Herrn Stefan Große
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